Ratgeber · Das Uhrwerk

So funktioniert eine Quarzuhr

Eine Quarzuhr läuft mit einer kleinen Batterie. Der Strom bringt einen winzigen Quarzkristall dazu, genau 32.768-mal pro Sekunde zu schwingen, ein Chip zählt die Schwingungen, und ein kleiner Motor rückt die Zeiger jeweils um eine Sekunde weiter – deshalb tickt der Sekundenzeiger, statt zu gleiten.

Die Vorteile: Sie geht sehr genau (typisch auf ein paar Minuten pro Jahr), verträgt Stöße und Magnete besser als ein mechanisches Werk und braucht nichts außer einem Batteriewechsel alle 2–5 Jahre. Der Preis ist, dass es kein Handwerk zu bestaunen gibt. Solar ist Quarz mit einer Solarzelle unter dem Zifferblatt, die einen kleinen Akku mit Licht auflädt. Siehe Quarzuhren und Solar.

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